Das nächste Winterlager kommt...
Verfasst: Mo 2. Sep 2013, 19:44
Moin zusammen,
nachdem ich den Sommer über fleißig mit meiner H-Jolle gesegelt bin, habe ich mir einige Arbeiten für das Winterlager vorgenommen. Dazu gehören sowohl das Ersetzen einiger Spanten als auch das Abdichten des Rumpfes.
Einige Spanten sind im Bereich der Bilge morsch, dort werde ich neue einschäften. Dazu muss ich eh partiell den Unterwasser-Lack abnehmen, also kann ich gleich das ganze UW-Schiff neu aufbauen. Was mich etwas ärgert, ist dass das Boot nicht komplett trocken ist. Ein bisschen Wasser sickert unter einigen Spanten rein (ich nehme an dass die Nieten etwas lose sind oder das Holz um die Nieten herum nicht mehr ganz frisch ist). Die Plankengänge sind zwar alle zugequollen, an einigen Stellen sickert trotzdem etwas Wasser hinein. Wenn ich das Boot trockenwische, habe ich nach einer Woche etwa 1-2 cm Wasser im Boot stehen. Bei den heißen Temperaturen trocknete das Holz darüber aber so stark aus, dass ich beim Segeln teilweise eine Handbreit Wasser über den Bodenbrettern hatte
. Ich habe die Bilge dann einfach nicht mehr getrocknet, sondern immer etwas Wasser drin stehen gehabt, sodass der Wasserstand seitdem immer unterhalb der Bodenbretter lag.
Wie kriege ich den Kahn nun dauerhaft dicht? Über Wasser wurde das Boot mal ausgeleistet, unter Wasser würde ich das gern vermeiden. Ich dachte an so etwas wie die UW-Plankengänge etwas ausfräsen solange die Planken noch nicht aufgegangen sind (ca. 1 mm breit, nicht über die gesamte Plankenstärke sondern nur ein paar Millimeter tief), um eine saubere Fuge zu erreichen. Dann mit einer flexiblen Dichtmasse (welche?) verspritzen, ölen, primern, Antifouling. Wie ich das verstanden habe, ist Ettan eher etwas zum nachträglichen abdichten, weil keine Farbe drauf haftet. Wenn die Planken dann trocknen, geht die Fuge vielleicht wieder etwas auf, sollte beim nächsten Wässern aber dicht sein. Achso, das Boot ist von innen jahrelang mit D1 behandelt worden.
Welche Alternativen gibt es noch? Ziel ist es, das Boot so trocken wie möglich zu bekommen, damit beim Übernachten darauf der Schlafsack nicht nass wird.
Gruß
Cord
nachdem ich den Sommer über fleißig mit meiner H-Jolle gesegelt bin, habe ich mir einige Arbeiten für das Winterlager vorgenommen. Dazu gehören sowohl das Ersetzen einiger Spanten als auch das Abdichten des Rumpfes.
Einige Spanten sind im Bereich der Bilge morsch, dort werde ich neue einschäften. Dazu muss ich eh partiell den Unterwasser-Lack abnehmen, also kann ich gleich das ganze UW-Schiff neu aufbauen. Was mich etwas ärgert, ist dass das Boot nicht komplett trocken ist. Ein bisschen Wasser sickert unter einigen Spanten rein (ich nehme an dass die Nieten etwas lose sind oder das Holz um die Nieten herum nicht mehr ganz frisch ist). Die Plankengänge sind zwar alle zugequollen, an einigen Stellen sickert trotzdem etwas Wasser hinein. Wenn ich das Boot trockenwische, habe ich nach einer Woche etwa 1-2 cm Wasser im Boot stehen. Bei den heißen Temperaturen trocknete das Holz darüber aber so stark aus, dass ich beim Segeln teilweise eine Handbreit Wasser über den Bodenbrettern hatte
Wie kriege ich den Kahn nun dauerhaft dicht? Über Wasser wurde das Boot mal ausgeleistet, unter Wasser würde ich das gern vermeiden. Ich dachte an so etwas wie die UW-Plankengänge etwas ausfräsen solange die Planken noch nicht aufgegangen sind (ca. 1 mm breit, nicht über die gesamte Plankenstärke sondern nur ein paar Millimeter tief), um eine saubere Fuge zu erreichen. Dann mit einer flexiblen Dichtmasse (welche?) verspritzen, ölen, primern, Antifouling. Wie ich das verstanden habe, ist Ettan eher etwas zum nachträglichen abdichten, weil keine Farbe drauf haftet. Wenn die Planken dann trocknen, geht die Fuge vielleicht wieder etwas auf, sollte beim nächsten Wässern aber dicht sein. Achso, das Boot ist von innen jahrelang mit D1 behandelt worden.
Welche Alternativen gibt es noch? Ziel ist es, das Boot so trocken wie möglich zu bekommen, damit beim Übernachten darauf der Schlafsack nicht nass wird.
Gruß
Cord