Elektro-Außenborder

boyus
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Elektro-Außenborder

Beitrag von boyus » So 11. Mai 2014, 06:56

Moin zusammen,

da in kürze die Anschaffung eines E-Außenbordmotors ansteht suche ich Erfahrungswerte und gern auch Empfehlungen. Eine "unsichtbare" Lösung UW ist bei einem Langkieler wie meinem Folkeboot bestimmt nicht realisierbar.

Es kommt nur eine 12V Lösung in Frage.

Zur Auswahl stehen z.B.:

- Rhino VX54 ( http://www.bootsmotoren4you.de/Rhino-VX-54 )
und
- Minn Kota Traxxis ( http://www.bootsmotoren4you.de/Minn-Kota-Traxxis-45-55 )

Es schmerzt mich schon, so ein Pasteteil an "Lillebror" zu schrauben, daher tendiere ich eher zum günstigeren Rhino.

Handbreit
Arndt
http://up.picr.de/32380446nz.jpg
fg-1064
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Re: Elektro-Außenborder

Beitrag von fg-1064 » So 11. Mai 2014, 08:31

Moin Arndt,

für welches Revier und für welchen Zweck möchtest Du es denn nutzen? Prinzipiell sind beide Motoren viel zu schwach, um der Sicherheit in brenzligen Situationen dienen zu können. Dafür müsstest Du dann schon in so was investieren:

http://www.sportgeraetemarkt.de/torqeed ... tAod5UMAYw

Grüße!
Jan
danebrog

Re: Elektro-Außenborder

Beitrag von danebrog » So 11. Mai 2014, 10:34

Hallo, Arndt!

Meinen kleinen Kielschwertkreuzer (1 t) treibe ich mit einem (ohne u!) Torqeedo 1003 an und bin sehr zufrieden! Allerdings nutze ich ihn am Bodensee nur im Hafen bzw. wenn der Leichtwind mich zur Verzweiflung treibt, schalte ich ihn dazu. Vielleicht magst Du nach dem thread vom Jan. '13 "E-Motor Torqueedo" schauen. Untergebracht ist mein Motor in einem Motorschacht an BB, weil ich zwar keinen echten Langkieler, aber ein Skeg habe.

Auf der letzten Boatfit habe ich auch mit Stephan Boden gesprochen, der mit dem gleichen Motor, aber am Heck, ab dieser Saison seine "Digger Hamburg", vermutlich auch auf der Ostsee, antreiben wird.

Wenn Du Fotos von meiner Lösung haben magst, schicke mir eine PN mit Deiner Email-Adresse.

Grüße
Dagmar
boyus
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Re: Elektro-Außenborder

Beitrag von boyus » So 11. Mai 2014, 17:11

Hallo,
der Motor soll das Folke nur vom Steg die 15m bis auf den See bringen, für andere Reviere steht noch der 8 ps Aussenborder bereit.
Gegen den Torquedo spricht der integrierte Akku und das Gewicht. Auch bin ich nicht bereit so viel für ein (notwendiges) Übel auszugeben.
http://up.picr.de/32380446nz.jpg
danebrog

Re: Elektro-Außenborder

Beitrag von danebrog » So 11. Mai 2014, 18:07

Aha! (Nun mein Lieber, sag' das doch gleich!)

Ansonsten: Was Preis, Gewicht und Energiebilanz auf diese kurze Distanz anbelangt, wären Riemen wohl die günstigste Antriebstechnik. ;)
boyus
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Re: Elektro-Außenborder

Beitrag von boyus » So 11. Mai 2014, 18:28

Das haben wir im letzten Herbst auch so praktiziert, nur steht nicht immer ein Vorschoter zur Verfügung und Einhand komme ich bei Sw nur mit viel Mühe aus der Box.
http://up.picr.de/32380446nz.jpg
danebrog

Re: Elektro-Außenborder

Beitrag von danebrog » So 11. Mai 2014, 18:49

Hi, Arndt!

Kenn' ich! Ich meine: Kein Vorschoter, aber Einhand. Dafür in meinem Fall gefühlte 500 m bis zum ersten freien Fleck auf dem See zum Segelsetzen. Es sollte auch nur ein Späßchen sein! Nix für ungut! :)
Der Minn Kota dürfte dann für Deine Zwecke auch ausreichend sein.

Grüße!
Dagmar
fg-1064
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Re: Elektro-Außenborder

Beitrag von fg-1064 » So 11. Mai 2014, 21:06

Hi Arndt,

für diesen Zweck reicht dann tatsächlich, was Du da gepostet hast. Welcher von beiden der bessere ist, hat aber hier noch niemand beantworten können... wer also hat entsprechende Erfahrung? Freiwillige vor! ;-)

Grüße!
Jan
Lothar

Re: Elektro-Außenborder

Beitrag von Lothar » So 11. Mai 2014, 22:59

Hallo Arndt,

vor einem ähnlichen Problem stand ich vor kurzem auch. Ich wollte für meine kleine Schäre eine Lösung, die man normalerweise nicht sehen kann. Für einen Aussenborder im Schacht hat das Boot achtern schon zuwenig Höhe und Volumen. Einen Aussenborder am Spiegel möchte ich im Normalfall nicht angebaut haben. Jedenfalls nicht, wenn ich die Weser auf-und absegele. Also nur eine Anlegehilfe.

Ein Freund von mir hat eine Dehlya 22 (entschuldigt diese Worte in diesem Forum). Sie hat zwar nur 950 kg, aber es war für mich erstaunlich, was der Rhino mit dem Böötchen anstellte. Das wird sicher nicht ausreichen um ein Folkeboot gegen 4 bft anzuschieben, aber ich denke, so gut wie Rudern oder Paddeln ist das allemal. Mein Segelfreund ist jedenfalls sehr zufrieden mit dem Rhino.

Ich habe mich für etwas mehr Leistung bei 24V entschieden, weil ich immer gerne etwas Reserve habe, aber das kommt ja für Dich nicht in Frage.

Übrigens sollen die nachgestellten Zahlen bei den Motoren die Schubkraft darstellen. Demnach wären der Rhino 54 und der Minn Kota 55 etwa gleichwertig. Kaputtgehen wird alles irgendwann......

Übrigens finde ich einen eingeholten E-Aussenborder, der in der Kajüte liegt, schöner als jeden hinten angebauten Verbrenner.....

Grüße

Lothar

danebrog

Re: Elektro-Außenborder

Beitrag von danebrog » So 11. Mai 2014, 23:15

Nachtrag: Ein Segelfreund "fährt" seinen Drachen mit einem Seitenborder vor den Hafen, den er dann sogleich bequem ins Achterpiek verstauen kann. Ist vielleicht auch eine Möglichkeit, bevor man sich am Heck zu schaffen macht...

Grüße
Dagmar
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